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MarkiT

Markenfleischprogramm zur Integration von Tierwohl

countrypixel / fotolia.de

Im Projekt MarkiT wird ein Markenfleischprogramm zu einer tiergerechten Urproduktion unter Berücksichtigung ökonomischer und sozialer Aspekte weiterentwickelt. Ziel des interdisziplinären Verbundvorhabens ist die fundamentale Verbesserung des Markenfleischprogramms unter Berücksichtigung von Tierwohl-Anforderungen über das bestehende gesetzliche Maß hinaus.

In einem mehrstufigen Prozess werden dazu Maßnahmen und Kriterien zur Integration von Tierwohlaspekten in die Produktionsrichtlinien definiert. Um die Einhaltung der neuen Vorgaben sicherzustellen, wird ermittelt, wie das bestehende Monitoringsystem und die Beratungsdienstleistungen erweitert werden können und eine faire Verteilung von Kosten und Nutzen des Markenfleischprogramms sichergestellt werden kann. Hierzu werden auch Vorschläge für eine Vertragsgestaltung erarbeitet, die Beiträge und Nutzen aller beteiligten Parteien berücksichtigen.

Am Ende der Projektlaufzeit sollen im Januar 2018 mindestens zehn Pilotbetriebe umgestellt haben bzw. soll eine Jahresproduktion von ca. 30.000 Schlachtkörpern nach den neuen Produktionsrichtlinien erfolgen. Mittelfristig ist eine Produktion für das Programm mit ca. 100.000 Schlachtkörpern jährlich geplant.

GIQS übernimmt die Koordination des Projektes, welches ein Fördervolumen von 1,4 Millionen Euro vorweist und an dem mehrere Partner beteiligt sind. Zudem realisiert GIQS zielgruppenorientierte Maßnahmen, um die Ergebnisse und die Erkenntnisse des Projekts zu verbreiten.