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INTERREG

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Mit Unterstutzung der INTERREG-Programme konnte GIQS mit seinen Partnern in den letzten Jahren bereits mehrere innovative Projekte durchführen. Die Zusammenarbeit soll auch in der neuen Förderperiode fortgesetzt und - wenn möglich - noch intensiviert werden. Die Europäische Union schätzt die Arbeit in der deutsch-niederlandischen Grenzregion und die Kommission stellt für das INTERREG-Programm im Zeitraum von 2014 bis 2020 insgesamt 222 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Die INTERREG-Partner im deutsch-niederländischen Grenzgebiet (Ministerien, Provinzen und Euregios) haben sich Anfang dieses Jahres auf die Inhalte des neuen INTERREG-Programms verständigt. Das Kooperationsprogramm wurde im April 2014 bei der EU-Kommission zur Bewilligung eingereicht, der offizielle Start ist mit einer Veranstaltung am 19.11.2014 im niederländischen Hengelo geplant, wo im Anschluss die diesjährige GIQS-Mitgliederversammlung stattfinden wird. 

Im neuen INTERREG V-Programm gibt es zwei Prioritätsachsen: Die erste ist auf die Erhöhung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit der Grenzregion ausgerichtet, die zweite soll dazu beitragen, die Barrierewirkung der Grenze zu verringern und die grenzüberschreitenden Interaktionen von Bürgern und Institutionen intensivieren. In der ersten Prioritätsachse sollen der Transfer von Wissen und Produktinnovationen im deutsch-niederlandischen Kontext vorangetrieben werden. Konkret heißt das, dass Universitäten, Behörden und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze gemeinsam innovative Produkte und Verfahren, z.B. im AgroFood-Sektor oder im Bereich CO2-Reduzierung, entwickeln. Die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen steht dabei besonders im Fokus. Ein Großteil der Mittel wird für die so genannten „Strategischen Initiativen“ eingesetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die geförderten Projekte zu vergleichbaren Zielen und Prioritäten beitragen, was die Wirkung des Programms noch weiter erhöhen soll. Agrobusiness & Food, das Hauptbetätigungsfeld von GIQS und seinen Partnern, zählt zu den fünf Sektoren, die Schlüsselrollen in der neuen Förderperiode einnehmen.

Die strategische Initiative ist ein Dokument, das die wichtigsten Herausforderungen, Entwicklungen und grenzüberschreitenden Chancen in den einzelnen Sektoren erläutert. Es werden unter anderem die aussichtsreichsten Entwicklungen in den kommenden Jahren beschrieben. Außerdem werden in den strategischen Initiativen Kriterien formuliert, die gute Projekte erfüllen müssen. Die strategischen Initiativen, für die auf Programmebene insgesamt mehr als 100 Mio. Euro an EFRE-Mittel reserviert sind, wurden von Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung entwickelt.

Eine strategische Initiative ist also kein Projekt, sondern gibt den Rahmen für verschiedene große und kleine Projekte innerhalb des Programms vor. Projekte im Rahmen strategischer Initiativen sind nicht an eine bestimmte Euregio bzw. Region gebunden. Es können sowohl Projekte auf regionaler Ebene durchgeführt werden als auch Projekte, die sich über das gesamte Programmgebiet erstrecken.

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