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GIQS-Vorstand erweitert

Workshop zu Projektideen für die INTERREG V- Förderperiode – Ehrungen für Engagement in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Ehrung für Prof. Dr. Alexander Friedrich, überreicht von Prof. Dr. Brigitte Petersen

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung von GIQS e.V. am 13. November in den Räumen der Euregio in Kleve stand die Verabschiedung einer Roadmap zur Weiterentwicklung der Vereinsstruktur. Der erste Schritt dazu war die Erweiterung des Vorstands von drei auf vier Personen. Die drei bisherigen Vorstandsmitglieder (Petersen, Saatkamp, Zandbergen) wurden für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Dr. Martin Hamer, der seit 2007 als Geschäftsführer den Verein leitet.

Dr. Hamer wird den bereits eingeschlagenen Weg zu mehr Praxisorientierung zukünftiger GIQS-Projekte konsequent weiterführen. Er übernimmt in der nun beginnenden Phase den Vorsitz, in der konkrete Projektideen für das anstehende INTERREG V-Programm grenzübergreifend abgestimmt werden. Durch eine verstärkte Einbindung von Hochschulen und relevanten Netzwerken der Agrar- und Lebensmittelbranche sowie eine stärkere Fokussierung auf Strukturförderprogramme werden die o. g. Ziele erreicht. Darüber hinaus ergänzt Dr. Hamer durch seine bisherigen Projektaktivitäten die Vernetzung von GIQS über die Grenzen Europas (z. B. China, Afrika).

Prof. Dr. Brigitte Petersen, Vorsitzende des International FoodNetCenter der Universität Bonn, wird weiterhin schwerpunktmäßig die Vernetzung des Vereins in nationalen (z.B. Bonn.realis und FoodNetCenter Bonn) wie internationalen Netzwerken (z.B. FoodDACH, FoodBest) vorantreiben. Darüber hinaus wird sie sich vor allem auf die Intensivierung der Aktivitäten im Bereich Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses innerhalb des in den letzten beiden Jahren entstandenen Universitätsnetzwerks in den interdisziplinären Forschungsbereichen Risiko- und Krisenmanagement sowie One Health Strategy konzentrieren.

Als Schriftführer bestätigt wurde Dr. Helmut Saatkamp, der an der Universität Wageningen (NL) lehrt. Sein Forschungsgebiet sind Prognosemodelle zur Abschätzung der ökonomischen Folgen von Tierkrankheiten.

Johan Zandbergen wird auch weiterhin als Schatzmeister dem Verein zur Verfügung stehen. Der studierte Betriebswirt und Informatiker Zandbergen ist Gründer und Geschäftsführer der Firma Chainfood b.v. im niederländischen Arnheim. Sein Unternehmen ist im Bereich Entwicklung und Implementierung von speziellen Informationssystemen für die Agrar- und Lebensmittelbranche tätig.

Verleihung der GIQS-Preise 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden in diesem Jahr erneut verdiente Persönlichkeiten geehrt, die sich um die grenzüberschreitende Forschung, Entwicklung und den Wissenschaftstransfer in der Agrar- und Ernährungsbranche in besonderem Maße verdient gemacht haben. Der Cross Border Public Private Partnership Award (CBP³) ging an Prof. Dr. Alexander Friedrich, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Groningen. Er hat sich insbesondere mit seinen Arbeiten zu multiresistenten Keimen international einen Namen gemacht hat und diesen Ansatz im Sinne einer One-Health-Strategie konsequent verfolgt. Im Rahmen des SafeGuard-Projekts konnten insbesondere die interdisziplinären Aspekte seines Ansatzes weiter verfolgt und ausgebaut werden.

Darüber hinaus wurde mit dem Junior Award die Niederländerin Geralda E. Hop geehrt. In ihrer Dissertation an der Universität Wageningen hat sie im Rahmen des SafeGuard-Projekts Maßnahmen zur Bekämpfung hoch ansteckender Tierseuchen im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Viehhandel und -transport entwickelt.

Preisverleihung durch Dr. Martin Hamer an Geralda Hop
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Der Mitgliederversammlung vorgeschaltet war in diesem Jahr ein Workshop für Mitglieder und potentielle Projektpartner, in dem Projektideen für die anstehende INTERREG V-Förderperiode konkretisiert wurden. Dies betraf die Themenfelder One Health Strategy, Tierschutz und moderne Nutztierhaltung, Reduktion von Lebensmittelabfällen sowie nachhaltige Verwendung von Biomasseabfällen.

Verleihung des Preises durch Dr. Martin Hamer an Geralda E. Hop

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