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Hintergrundgespräch

Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft auch für Europa zunehmend wichtig

Die Internationalisierung und Vernetzung von Unternehmen und Forschungslandschaft gilt es künftig noch stärker zu fördern. So der einheitliche Tenor eines Gesprächs von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Abgeordneten im Europäischen Parlament, Karl-Heinz Florenz (CDU), der dort seit 1989 die Interessen des Niederrheins vertritt. Das Gespräch fand auf Einladung von Dr. Georg Berns in den Räumlichkeiten des Berns Laboratoriums in Neukirchen-Vluyn statt. Das Unternehmen bietet eine Fülle von Dienstleistungen für die Lebensmittelbranche an und arbeitet schon seit längerem als Partner mit an Projekten, die von dem in Bonn und Wageningen ansässigen Forschungsnetzwerk GIQS initiiert wurden.

Bei den meisten dieser Projekte werden entweder durch die Forschungsrahmenprogramme oder die INTERREG – Programme der Europäischen Union gefördert. „Für uns ist besonders die Ausgestaltung künftiger INTERREG-Programme entscheidend“, so Dr. Martin Hamer, Geschäftsführer von GIQS. „Hier können Weichen gestellt werden hinsichtlich Umweltschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Tierschutz, Lebensmittelsicherheit, die für die gesamte Region wichtig sind und natürlich für uns als Netzwerk-Koordinatoren.“

Für die neu gegründete Hochschule Rhein-Waal, vertreten durch Prof. Dr. Florian Wichern, kommt es auch darauf an, jetzt die richtigen Weichen für Strukturförderprogramme zu stellen und diese Marschrichtung konsequent weiter zu verfolgen. Dafür möge Karl-Heinz Florenz sich einsetzen. Prof. Dr. Brigitte Petersen von der Abteilung Präventives Gesundheitsmanagement der Universität Bonn legte ihren Schwerpunkt naturgemäß stärker auf die Themen des Qualitäts- und Krisenmanagements, für die sie sich auch in Projekten mit zahlreichen Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Wertschöpfungsketten einsetzt.

Die Lebensmittelbranche ist eine der führenden in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Sie ist einem starken Anpassungsdruck ausgesetzt, will sie auch künftig vor dem Hintergrund noch stärkerer Internationalisierung konkurrenzfähig bleiben. Fragen zum Qualitätsmanagement auf allen Stufen, zur Ebermast, zur Tierseuchenprävention, zur Abstimmung von Standards – um nur einige zu nennen - stehen dabei ganz oben auf der Agenda. Karl-Heinz Florenz zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Fülle der angesprochenen Themen und Tätigkeitsfelder. Auch nach so vielen Jahren engagierter Tätigkeit im EU-Parlament würden ihm in den kommenden Jahren sicher die Themen nicht ausgehen.

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