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Projekt FOOD2020

Phase II offiziell gestartet

Das Team von FOOD2020 mit Projektmanager Tim Mäkelburg (4.v.l.) vom Regionalpartner GIQS e.V.

Bei der Abschlussveranstaltung von FOOD2020 Phase I fiel zugleich auch der Startschuss für FOOD2020 Phase II am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL). Mehr als 50 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung kamen für die Veranstaltung nach Quakenbrück. Der grenzüberschreitende Charakter des Projektes ließ sich auch an der Gästeliste ablesen: Neben dem deutschen Botschafter in den Niederlanden, Dirk Brengelmann, präsentierte Max Krämer (Bugfoundation GmbH) als Partner eines deutsch-niederländischen Unternehmenskonsortiums ein Innovationsprojekt, welches im Rahmen der ersten Phase von FOOD2020 erfolgreich abgeschlossen wurde

Dr. Volker Heinz, Vorstand des DIL, begrüßte als Leadpartner von FOOD2020 die Teilnehmer und zeigte sich erfreut über die positive Resonanz. Der deutsche Botschafter in den Niederlanden, Dirk Brengelmann, hob in seiner Rede die Bedeutung des INTERREG-Programmes für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor und betonte, FOOD2020 passe somit hervorragend ins INTERREG-Programm.

Projektkoordinator Christian Kircher (DIL e.V.) erläuterte die Megatrends und globalen Herausforderungen der Lebensmittelbranche und wie FOOD2020 die Unternehmen bei der Implementierung von Innovationen unterstützt. Phase I von FOOD2020 ist sehr erfolgreich beendet worden, 112 Unternehmen konnten in Innovationsprojekte und Machbarkeitsstudien neue Produkte oder Prozesse entwickeln, 452 Unternehmen waren insgesamt an Veranstaltungen von FOOD2020 beteiligt und 5,2 Mill. Euro kamen der deutsch-niederländischen Grenzregion zugute. In einem Kurzfilm kamen fünf Unternehmen zu Wort, die über ihre Erfahrungen im Rahmen von FOOD2020 berichteten.

In der zweiten Phase von FOOD2020 wird es einen Themenkomplex aus sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen geben. Eine Bearbeitung dieser Herausforderungen erfolgt in 19 Innovationsprojekten und sieben Think Tanks, in denen in kleinen Gruppen von Spezialisten zu bestimmten Themen in mehreren Sessions Lösungsansätze für aktuelle und zukünftige Herausforderungen erarbeitet werden. 

Redner Max Krämer (Bugfoundation GmbH)

Ein bereits abgeschlossenes deutsch-niederländisches Innovationsprojekt stellte Max Krämer vor. Dieses konnte in der ersten Phase von FOOD2020 sichtliche Erfolge aufweisen, unter anderem der Markteintritt in deutsche Supermärkte. „Wir hatten eine Idee, Insekten als Nahrungsmittel zu nutzen, und diese Idee hatte einen weiten Weg vor sich, bis sie überhaupt marktreif wurde. Durch FOOD2020 sind wir erst in die Lage versetzt worden, ein marktreifes Produkt zu entwickeln und deswegen war es für uns ein Jackpot.“, betonte Max Krämer. „Wir würden FOOD2020 definitiv weiter empfehlen, da es ein grenzübergreifendes Projekt ist, wo man über die Grenzen des eigenen Landes Partner kennenlernt und letztendlich auch zusammenarbeitet.“ Im Anschluss präsentierten einige Unternehmen im Foyer innovative Produkte, die während der ersten Phase entwickelt wurden.

Der offizielle Startschuss für FOOD2020 Phase II ist gefallen. Unternehmen können sich ab sofort über die Potenziale von FOOD2020 für ihr Unternehmen beraten lassen. Zu den Schwerpunktthemen des Projektes zählen "Ernährungssicherheit", "Nachhaltige Lebensmittel", "Lebensmittelsicherheit", "Gesunde Lebensmittel" und "Soziale Innovationen".

Das auf zweieinhalb Jahre ausgelegte Projekt wird vom DIL koordiniert und gemeinsam mit sechs Partnern aus der deutsch-niederländischen Grenzregion durchgeführt. Projektpartner auf deutscher Seite sind DIL e.V., FPI – Food Processing Initiative e.V. und GIQS e.V. In den Niederlanden sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften NOM, Oost NL, Liof – NV Industriebank und BOM in das Projekt eingebunden.

FOOD2020 wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, dem niederländischen Wirtschaftsministerium sowie den Provinzen Drenthe, Fryslân, Gelderland, Groningen, Limburg, Noord-Brabant und Overijssel mitfinanziert. Es wird durch das Programmmanagement bei der Ems Dollart Region begleitet.

Weitere Informationen in unserer Projektbeschreibung sowie auf der Projektwebsite.

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