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Auszeichnung

GIQS ehrt verdiente Persönlichkeiten

Prof. Dr. Brigitte Petersen bei der Verleihung der Preise an Prof. Dr. Friedhelm Jaeger (li.) und Sjaak Kamps

Im Rahmen der offiziellen Abschlussveranstaltung zum Projekt SafeGuard am 13. Dezember im niederländischen Wageningen wurden in diesem Jahr erneut Persönlichkeiten mit dem Cross Border Public Private Partnership Award (CBP³) ausgezeichnet. Mit dem Preis, den GIQS anlässlich seines zehnjährigen Bestehens im letzten Jahr erstmals vergeben hatte, sollen auch künftig Persönlichkeiten geehrt werden, die sich um die grenzüberschreitende Forschung, Entwicklung und den Wissenschaftstransfer in der Agrar- und Ernährungsbranche in besonderem Maße verdient gemacht haben.

Der niederländische Preisträger

Sjaak Kamps, Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal, wurde in Wageningen für sein herausragendes Engagement zur Förderung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit in der Agrar- und Ernährungsbranche geehrt. Die Euregio Rhein-Waal, so betonte Dr. Martin Hamer, Geschäftsführer von GIQS in seiner Begründung, sei die erste gewesen, die sich grenzüberschreitend für eine Vernetzung von Aktivitäten eingesetzt habe und Kamps habe durch sein Wirken dies besonders befördert, was letztlich auch Großprojekten wie SafeGuard zugute gekommen sei.

In seiner Dankesrede wies Kamps darauf hin, dass mit der Auszeichnung eigentlich „die Arbeit der gesamten Euregio“ gewürdigt werde und er deshalb den Award als   stellvertretenden Preisträger annehme. „Für mich war immer die Idee, die hinter dem Euregio-Gedanken steht entscheidend: die Förderung von innovativen Projekten und persönlichen Kontakten, die für die Entwicklung der Grenzregion wichtig sind.“

Der deutsche Preisträger

Mit Prof. Dr. Friedhelm Jaeger, Referatsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) des Landes NRW, wurde auf deutscher Seite eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich seit Jahren zielstrebig für eine grenzüberschreitende Verbesserung und die Zusammenarbeit in den Bereichen Tierschutz, Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit einsetzt. 

Jaeger betonte in seiner Dankesrede besonders die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, die im Zuge der Globalisierung weiter an Bedeutung gewinne. „Auch zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen wie z. B. die durch den Klimawandel auftretenden „emerging diseases“ lassen sich nur gemeinsam und grenzüberschreitend bekämpfen“, so sein Fazit. Deshalb würde international agierenden Netzwerken wie GIQS eine wichtige Rolle in diesem Prozess zukommen.

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