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Bonn.realis

Ein Jahr Bonn.realis – eine Region stellt sich den Herausforderungen

Teilnehmer am 11. Jour Fixe von Bonn.realis im Alten Rathaus der Stadt Bonn zusammen mit OB Jürgen Nimptsch

Vor genau einem Jahr gründeten Vertreter von Forschungs- und behördlichen Einrichtungen sowie Wirtschaftspartner aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler den Verein Bonn.realis. Lebensmittelsicherheit in all ihren Facetten soll durch die Vernetzung relevanter Akteure in der Region einen noch höheren Stellenwert bekommen.

Ein Jahr nach seiner Gründung zog der Vorsitzende des Vereins, Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), eine erste Bilanz. „Wir sind auf dem besten Weg, mit unseren Aktivitäten die Lücke auf dem Weg zu einer optimalen Vernetzung der zahlreichen Forschungsaktivitäten und Wirtschaftskapazitäten im Zukunftsfeld Food and Human Safety zu schließen. Wir sind zwar regional gestartet, aber nicht auf die Region fixiert.“

Die Aktivitäten des Vereins spiegeln dies eindrucksvoll wider. So war Bonn.realis auf der Hannover-Messe am Stand der Wissenschaftsregion Bonn präsent. Bei einem Workshop im Forschungszentrum Caesar gingen hochrangige Teilnehmer der Frage nach „Sind unsere Lebensmittel zukunftsfähig?“, und auch auf der internationalen Bühne und in Brüssel wurde die Gelegenheit ergriffen, die Ziele des Vereins bekannt zu machen. Die regelmäßigen Jour fixes mit wechselnden Schwerpunktthemen, die auch für Interessierte aus Wirtschaft und Forschung offen sind, fanden regen Zuspruch. Beim 11. Jour fixe lag der Fokus auf dem Thema Logistik, in das Prof. Dr. Rolf Ibald (Europäische Fachhochschule in Brühl) mit einem Impulsvortrag über „Neue Techniken und Innovationen, die die Logistik verändern“ einführte.

 

„Mit diesem Ansatz greifen wir ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Standortes auf. Hier sitzen oberste Bundesbehörden, wissenschaftliche Einrichtungen zum Thema Lebensmittelsicherheit  und Unternehmen aus dem Bereich IT und bilden eine in Deutschland einzigartige Zusammensetzung. Durch diesen Technologietransfer und die Förderung von Ausgründungen können wir den Wirtschaftsstandort weiter voranbringen“, so Bonns Wirtschaftsförderin Viktoria Appelbe.

In den nächsten 20 Jahren wird der globale Handel mit Futter- und Lebensmitteln weiter wachsen. Die Gefahr, dass sich Schadstoffe und für Mensch und Tier gefährliche Erreger verbreiten, steigt dadurch. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, möchte der Verein seine Vernetzungsaktivitäten im kommenden Jahr weiter ausbauen. Bereits in diesem Jahr konnten mit dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), dem Forschungszentrum Jülich GmbH und dem Verein der Zuckerindustrie (VdZ) weitere renommierte Einrichtungen als neue Mitglieder gewonnen werden.

Beim 11. Jour fixe, der im Nachgang an die Mitgliederversammlung auf Einladung der Wirtschaftsförderung Bonn im Alten Rathaus stattfand, diskutierten mehr als 30 Teilnehmer Ideen für die Intensivierung der Aktivitäten von Bonn.realis. Prof. Dr. Brigitte Petersen, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, fasste die Planung zu gemeinsamen Veranstaltungen und Projektaktivitäten frei nach Henry Fonda mit den Worten zusammen: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt und Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ 

Gründer des Vereins waren
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), FoodNetCenter der Universität Bonn, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, Chainfood GmbH, Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV), European IT Consultancy (EITCO), GIQS e.V., Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Landkreis Ahrweiler (Wirtschaftsförderung), Rhein-Sieg-Kreis (Wirtschaftsförderung), Stadt Bonn (Wirtschaftsförderung) sowie das Institute for Environment and Human Security der United Nations University (UNU).

 

 

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