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Neues Forschungsvorhaben

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung

Im Rahmen des Programms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" hat die niedersächsische Landesregierung gemeinsam mit der VolkswagenStiftung zwölf Millionen Euro für acht nachhaltige Forschungsprojekte an niedersächsischen Hochschulen bewilligt.

Aus den eingereichten 66 Förderanträgen hatte eine Gutachterjury zunächst die 15 besten Projektgruppen zu einer Auswahlrunde geladen, acht Vorhaben wurden schließlich bewilligt. Eines dieser ‚Siegerprojekte’ wurde von dem GIQS-Mitglied Universität Göttingen in Kooperation mit der Universität Vechta, dem Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (Hannover) und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (Quakenbrück) eingereicht und dem Gutachtergremium vorgestellt.

In dem Forschungsvorhaben ‚Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in soziotechnischer Perspektive’ geht es darum, abzuschätzen, welche Potenziale für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Ernährung durch die Nutzung alternativer Proteinquellen erschlossen werden können. Dazu verfolgen die Wissenschaftler zwei Wege: die Untersuchung alternativer Proteinquellen auf Algenbasis, die als Fleischanaloga direkt in der Humanernährung eingesetzt werden, sowie die Nutzung alternativer Proteinquellen auf Algen- oder Insektenbasis für die Tierernährung.

In den kommenden Jahren wird das gesamte Themenfeld der nachhaltigen Landwirtschaft bzw. Lebensmittelproduktion u.a. durch Aktivitäten in den Bereichen Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, effizienter Einsatz von Rohstoffen (z.B. durch Nutzungskaskaden in der gesamten Food-Chain sowie durch den Einsatz sekundärer Rohstoffe mit dem Ziel der Schonung der natürlichen Ressourcen) für die Mehrzahl der GIQS-Mitglieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

 

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