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Gespräche in Brüssel

Bonn stellt sich als Zentrum für den Agrar- und Ernährungssektor in Brüssel vor

Die Landwirtschaftliche Fakultät Universität Bonn, das Forschungsnetzwerk GIQS e.V. und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn haben am 4. November in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Brüssel hervorragende Beispiele für interdisziplinäre Forschung vorgestellt. Ziel der „3. Bonner Innovationsplattform“ war es, den politischen, wirtschaftlichen und administrativen Vertretern der Europäischen Forschungslandschaft die Kernkompetenzen des Innovationsstandortes Bonn in der Agrar- und Ernährungsforschung vorzustellen.

Die Landwirtschaftliche Fakultät in Bonn kann auf auf eine 150 jährige Tradition und den daraus resultierenden Erfahrungsschatz in der Agrar- und Ernährungsforschung zurückgreifen.

Präsentiert wurden Forschungsansätze für einen kostengünstigeren und ertragsreicheren Nutzpflanzenanbau, für die Entwicklung von gesundheitsfördernden Lebensmitteln und in der Informationstechnik im Bereich der Fleischverarbeitung. „Durch das internationale Netzwerk GIQS e.V. sind die wissenschaftlichen Einrichtungen mit Unternehmen exzellent verbunden“ so Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe.

Der deutsch-niederländische Verein, der das vom Bundeswirtschaftsministerium vergebene Qualitätssiegel „Kompetenznetzwerk Deutschland“ trägt, wurde 2001 gegründet und ist seitdem als koordinierende Schnittstelle in Forschungsprojekten der grenzüberschreitenden Qualitätssicherheit tätig.

Für Professor Armin B. Cremers, Universität Bonn, bietet diese Kooperation von Stadt und Universität große Vorteile: „Gemeinsam können wir hier für den Innovationsstandort Bonn und die Bonner Uni werben und uns gezielt für künftige Forschungsförderung und Vernetzung auf einer europäischen Ebene weiter positionieren.“

Mehr als 60 hochrangige Vertreter der europäischen Forschungspolitik und aus Wirtschaftsverbänden des Agrar- und Ernährungssektors nutzten die Informationsveranstaltung zum intensiven Dialog mit der Wissenschaft. „Wir sehen in einer solchen Veranstaltung ganz konkrete Vorteile für unsere künftigen Forschungsschwerpunkte, die wir so enger mit wirtschaftlichen Partnern und den entsprechenden Fördereinrichtungen abstimmen können“ so Professor Brigitte Petersen von der Landwirtschaftlichen Fakultät. Ebenfalls ein positives Fazit zog Thomas Poggenpohl, Projektleiter der Bonner Wirtschaftsförderung: „Mit dem neuen Konzept der Innovationsplattformen gehen wir den richtigen Weg, um Wissenschaft, Innovationen und Unternehmen zu fördern!“

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