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Kick off-Meeting

BEL AIR offiziell gestartet

Ery Tijink von der Provinz Gelderland bei seinem Grußwort

Im Unternehmen des Projektpartners Jansen Poultry Equipment (JPE) in der niederländischen Stadt Barneveld hat am vergangenen Dienstag der offizielle Start des mit europäischen Geldern geförderten deutsch-niederländischen Kooperationsprojektes BEL AIR stattgefunden.

BEL AIR steht für „Bringing down Endotoxin Level in and around poultry Animal housings by Innovative technologies and Internet of Things Resources“ und wurde beantragt, um innovative Technologien zur Emissionsreduzierung in Geflügelhaltungsbetrieben zu entwickeln und zu evaluieren. Im Projekt kooperieren bis 2020 insgesamt neun deutsche und niederländische Projektpartner – Unternehmen und Verbände – aus der Grenzregion und verfügen dabei über ein Gesamtbudget von rund 2,6 Millionen Euro.

Auf der Kick-off-Veranstaltung in der niederländischen Provinz Gelderland ‐ mitten im Herzen der niederländischen Geflügelproduktion ‐ trafen rund 40 Vertreter der beteiligten Projektpartner, der Geldgeber, vom Programmmanagement der Euregio Rhein-Waal sowie von assoziierten und interessierten Organisationen und Verbänden zusammen, um sich kennenzulernen und sich über die Vorhaben im Projekt zu informieren und auszutauschen.

Bedeutung der Region für weltweite Geflügelbranche

Zu Beginn der Start-Veranstaltung richteten JPE-Gründer Ab Jansen sowie Ery Tijink als Vertreter der Provinz Gelderland Grußworte an die Anwesenden. Ab Jansen erläuterte dabei kurz die Geschichte des von ihm 1986 gegründeten Unternehmens und zeigte sich sehr erfreut, dass sein Unternehmen Teil des BEL AIR-Projekts ist. Ery Tijink erwähnte in seiner Ansprache die besonders starken bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden und wies auf die Bedeutung der grenzüberschreitenden Projekte für die Wirtschaft in der Grenzregion und für das kulturelle Zusammenwachsen beider Länder hin.

In einer kurzen Einleitung führte der BEL AIR-Projektmanager Tim Mäkelburg vom Leadpartner GIQS e.V. kurz in die Emissionsproblematik im Geflügelbereich, die Zielsetzung des Projektes sowie die geplanten Lösungsansätze zur Reduzierung schädlicher Emissionen an der Quelle ein. Zudem verwies er auf die Bedeutung der deutsch-niederländischen Grenzregion rund um die Gemeinden Ede und Barneveld für den weltweiten Geflügelsektor und zeigte sich sehr froh, dass für dieses Projekt ein sehr hochkarätiges Konsortium zusammengestellt werden konnte. Anschließend stellten Vertreterinnen und Vertreter der acht verbleibenden Projektpartner sich sowie ihre konkreten Vorhaben im Projekt vor.

Deutsch-niederländisches Konsortium

Von den Projektpartnern stammen aus Nordrhein-Westfalen neben dem Leadpartner GIQS e.V. (Kleve) auch das Mikrobiologische Labor Dr. Michael Lohmeyer (Münster), die Rottmann Group (Ahaus) sowie das PTC Phage Technology Center (Böhnen). Aus der Provinz Gelderland ist das Unternehmen Jansen Poultry Equipment (Barneveld) am Projekt beteiligt, aus Limburg die Firma Whysor (Arcen) sowie aus Nordbrabant die Unternehmen DLV Intensief Advies (Uden), Kewi Services (Heesch) und der Verband ZLTO (’s-Hertogenbosch).

Projektmanager Tim Mäkelburg bewertete das Kick-off am Ende der Veranstaltung als großen Erfolg: „Alle Partner sind sich noch einmal ein Stückchen nähergekommen und können jetzt voll motiviert in das gemeinsame Projekt starten.“ Und auch von den Partnern und Gästen gab es für das Projekt und den Leadpartner GIQS e.V. im Anschluss an die Veranstaltung viel Zuspruch.

Das Projekt BEL AIR wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des niederländischen Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Provinzen Gelderland, Limburg und Nordbrabant mitfinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Euregio Rhein-Waal.

Weitere Information in der Projektbeschreibung oder auf der Projektwebsite.

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